Die kontrafaktische Betrachtung von Gegenwart und Zukunft

Die kontrafaktische Betrachtung von Gegenwart  und Zukunft

Dr. Heiger Ostertag gehört zum Südwestbuch Urgestein. Seit Anfang an versetzten seine historischen Romane und Polit-Thriller die Leserschaft in eine wahrhaftig atemlose Spannung. Die breite Basis für sein literarisches Schaffen bildeten in den letzten dreißig Jahren Dutzende von Romanveröffentlichungen sowie eine Vielzahl von Fachbüchern und Beiträgen in wissenschaftlichen Publikationen. Begleitet wurde und wird diese Arbeit durch sein Engagement und Einsatz in diversen literarischen Gremien wie u.a. in der „Gruppe 48“ und im „Syndikat“. Exakt recherchiert und geschichtlich fundiert zeigt sein Werk völlig neue und überraschende Seiten der Wirklichkeit. Besonders die Dystopie, die kontrafaktische Betrachtung von Gegenwart und Zukunft, hat es dem Autor angetan. Bereits die Trilogie „Deutsches Reich 2014“ (2011), „Operation Mauerfall“ (2013) und „Walkürenritt“ (2014) stellten dar, wie sich das Heute gestalten würde, wenn in der Vergangenheit an zentralen geschichtlichen Schnittstellen (so im Frühjahr 1917, in der Kubakrise 1962 und am 20.Juli 1944) die Würfel des Schicksals anders gefallen wären. Die Grundlage für diese Romane lieferten detaillierte Recherchen in Archiven und Akten - bereits 1993 attestierte die WELT Dr. Ostertag ein äußerst profundes historisches Arbeiten. Sein neuestes Werk, der historische Thriller „Der HitlerCode“, führt nun die Leser in die nahe Welt des Jahres 2020, in der nach dem frühen Tod des „Führers“ 1939 das III. Reich
immer noch, wenn auch in verwandelter Form, Bestand hat. Hitler gilt als Einiger Großdeutschlands und ist zur Kultfigur geworden. Der Zweite Weltkrieg fand in der bekannten Form nicht statt. Alle dunklen Seiten des Nationalsozialismus wurden erfolgreich verdrängt bzw. durch massive Eingriffe in die Medien und die Forschung aus dem historisch-politischen Bewusstsein getilgt. Wahlen sind lediglich Akklamation, gesteuert und getragen durch die bunte Medienwelt. Der wirtschaftliche Aufschwung und der breite Wohlstand erzeugt in der Masse der 130 Millionen Bürger des Großdeutschen Reiches eine weit-gehend Zustimmung zur Herrschaft von Partei, Banken, Armee und Industrie. Ob einem das eine oder andere bekannt vorkommt und man gewisse Seiten der Gegenwart wiedererkennt, mögen die Leser selbst entscheiden. Auf alle Fälle ein Genuss und Muss für alle Freunde von alternativer Literatur!

Hart an der Realität und spannend in der Fiktion!

Hart an der Realität und spannend in der Fiktion!

8/11 an der Warnow – ein monströser Terroranschlag bringt Deutschland und die Demokratie ins Wanken

Autor Thomas Schwandt (57) lässt es in seinen seit 2013 regelmäßig bei SWB Media Publishing veröffentlichten Büchern mächtig knistern zwischen Politik, Wirtschaft und Medien. Hochspannung verheißt auch sein jüngster, derweil fünfter Polit-Thriller „Das Fanal – Terrorschiff aus Trelleborg“. Im bevorzugten Mix aus Fiktion und Wirklichkeit spürt der bei Rostock lebende freiberufliche Wirtschaftsjournalist und Buchautor der Frage nach, wie aufbrechende gesellschaftliche Verwerfungen binnen kurzer Zeit zu einer Polarisierung und Radikalisierung bis tief hinein in die bürgerliche Mitte führen können. Damit bleibt er dem Markenkern seiner Bücher treu, kenntnisreich und unterhaltsam politische Entwicklungen zu sezieren und diese geschickt in seine fiktiven Geschichten einzuweben. Thomas Schwandt verblüfft seine Leser zudem mit Szenarien, die zum eigenen Erstaunen des Autors nur wenig später von der Realität eingeholt wurden. So siedelte er die Handlung seines Polit-Thrillers „Geheimcode D“ (2015) im Jahr 2019 an und legte sich darin auf den Brexit fest. Knapp eineinhalb Jahre nach Erscheinen des Buches entschieden sich die Briten tatsächlich dafür. Die Polit-Thriller von Thomas Schwandt charakterisierte das Genre-Portal www.krimi-tick.de vor zwei Jahren als „Politische Suspenseliteratur vom Feinsten“. Und in einer Rezension des Buches „Die Rügen-Revolte“ (2016) in der Tageszeitung „Nordkurier“, Neubrandenburg, hieß es zur Story: „Dabei spart er auch ganz aktuelle politische Entwicklungen wie die Flüchtlingskrise, die Energiewende oder die Abhöraffäre nicht aus und übt heftig Kritik an einer sich als alternativlos haltenden Romankanzlerin Regina Hertel.“

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion

Neues in Sachen Rote Armee Fraktion!
Trauriges Jubiläumsjahr 2017
45 Jahre Mai-Offensive und 40 Jahre Deutscher Herbst

Dr. Stefan Schweizer, Jahrgang 1973, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit verschiedenen Formen des politischen Extremismus. Seine Expertise steht außer Frage, so hat Privatdozent Dr. Alexander Straßner – seines Zeichens Experte für die 3. RAF-Generation - von der Universität Regensburg seine Expertise in verschiedenen Zusammenhängen gerühmt: „Stefan Schweizer forscht und schreibt schon seit Jahren über die Geschichte der Roten Armee Fraktion." Noch konkreter wird der renommierte Sozialwissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern, Prof. Dr. Jochen Mayerl der über das neue Sachbuch „RAF 1.0-3.0: Ideologie, Strategie, Attentate“ schreibt: „Schweizer analysiert anhand der Originaldokumente zunächst die Ideologe und dann die Strategie der RAF. Dabei versteht er es, beide Punkte aufeinander zu beziehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern argumentiert Schweizer eng an den Bekennerschreiben, Strategiepapieren ... Er benutzt keine „Alibi-Zitate" wie man häufig immer wieder dieselben in vergleichbaren Werken antrifft, sondern setzt sich eingehend mit dem gesamten Textkorpus der RAF auseinander.“

Mit den beiden Kriminalromanen „Frühlingssturm 72 – RAF 1.0“ und „Blutherbst 77 – RAF 2.0“ hat Schweizer dem Kampf des Staates gegen die terroristische Bedrohung in den 1970er Jahren ein literarisches Denkmal gesetzt. Und hier gab es sogar Lob von höchster Stelle. Der oder zumindest einer der bekanntesten deutschen RAF-Forscher, Prof. Dr. Wolfgang Kraushaar, über die beiden Romane: „Es dürfte kaum jemanden geben, der durch seine historischen Kenntnisse bessere Voraussetzungen als Stefan Schweizer bietet, um aus der RAF-Geschichte einen Thriller zu machen.“

News von Valeska Reon

News von Valeska Reon

Noch bevor ›Töte mich – Der dunkle Dreiklang‹ in den Druck ging, hatte ich mich gefragt, ob das Buch nicht auch in anderen Ländern gut ankommen würde. So schrieb ich also ein Exposé, in dem ich den Markt in den USA untersucht hatte und machte mich auf die Suche nach einer Übersetzerin. Diese fand ich ganz schnell auf Facebook, eine Halbamerikanerin, die meinen Text mit einer Leseprobe in ein wundervoll lebendiges American English bringen sollte. Als sie sich dann an die Arbeit machte, verliebte sie sich so sehr in die Auftragskillerin Karla Bernhardt und ihre beiden Gegenspielerinnen Susannah und Agnetha, dass sie mich fragte: »Darf ich das einmal meiner Freundin in Denver zu lesen geben? Sie gründet gerade einen Verlag, und die Amis lieben deutsche Krimis.«

So geschah es dann, die Verlegerin fand das Buch superspannend und passend für ihren Verlag ›Columbine Publishing‹. Südwestbuch verkaufte ihr die Nebenrechte, im Englischen sub rights genannt und wir telefonierten uns zusammen um zu überlegen, wie wir das Buch am besten promoten.

Recht schnell wussten wir, dass das deutsche Cover in Amerika nicht funktionieren würde, weshalb ich mich auf die Suche nach einem neuen Motiv machte. Fündig würde ich dann bei einem Modefoto aus den frühen Siebziger Jahren, auf dem zwei Frauen zu sehen waren, die mich an die Hauptdarstellerinnen meines Buches erinnerten. »Irgendetwas fehlt dabei aber noch«, meinte eine Freundin. »Ein Blumenstrauß, vielleicht weiße Gladiolen oder Tulpen?«, schlug ich vor. »Au prima, und von den Blüten tropft dann Blut.« So kam es, dass das Buch in Amerika unter dem Titel ›Bloody Tulips‹ erscheinen wird.

Was ich nicht wusste war, dass die Amis alles Deutsche total exotisch finden, ungefähr so wie wir gerne amerikanische Serien wie ›Criminal Minds‹ oder ›Navy CIS‹ schauen. Daher habe ich einige Details noch etwas ausgeschmückt und erklärt, damit die Amis ein wenig mehr über uns und unsere deutschen Gewohnheiten erfahren. Ganz witzig ist auch, dass der Kosename der Hauptdarstellerin, Karlchen, für Amerikaner ein echter Zungenbrecher ist, daher haben wir sie in ›Karlie‹ umgetauft.

›Bloody Tulips‹ erscheint im März 2017 als eBook und Print in einer groß angelegten Werbekampagne plus einer Lesereise, für die ich mir, wie mir gerade einfällt, noch ganz dringend einen Reisepass besorgen muss.

Scheinbar Unvereinbares zu spannenden Romanen zu verschmelzen ...

Scheinbar Unvereinbares zu spannenden Romanen zu verschmelzen ...

Scheinbar Unvereinbares zu spannenden Romanen zu verschmelzen ist das Metier von Romanautorin Claudia Magerl: römische und antike Geschichte, menschliche Leidenschaften und Lesefreude, aber auch Tragik und Humor. Ihr Stil: packend, gefühlvoll, turbulent. Als Journalistin ist ihr eine genaue Recherche der Lebenswege und des Umfelds ihrer Heldinnen und Helden eine Herzensangelegenheit. Die überlieferten Fakten und Episoden in eine dynamische Handlung voller Leidenschaft einzubinden, ist ihre Stärke als Schriftstellerin.

Claudia Magerl wurde in Mannheim geboren und wuchs in Südamerika (Uruguay und Ecuador) auf. Danach arbeitete sie lange Zeit für diverse Zeitschriften- und Zeitungsverlage in Deutschland, bevor sie mit ihrer Familie in die italienische Schweiz zog. „Da ich selbst ein kultureller Mischling bin, fasziniert mich neben der Schönheit des Tessins vor allem der Mix aus Nord und Süd, der hier allgegenwärtig ist: in den Menschen, ihrer Geschichte, in der Landschaft“, so die Autorin. Genau dies prägt auch ihre Romane: „Ich möchte meinen deutschsprachigen Lesern auf unterhaltsame Weise das Fühlen und Denken in der Antike vermitteln. So ist es möglich, die Distanz, die uns zeitlich und räumlich trennt, zu überwinden – denn wir können vor allem dann von unseren kulturellen Ahnen lernen, wenn sie wieder zum Leben erwachen und wir ihnen so auf menschliche Weise nah kommen. Durch ihre Fehler und Erfolge, ihre Gedanken, Taten, Gefühle und Träume, die uns alle verbinden, entdecken wir nicht nur sie, sondern auch uns selbstneu – und das macht einfach Freude.“